Unser Landhaus-Café am Rhein mit Anregungen, Tipps und Kniffe für DEINEN Backerfolg.
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Berufsbäcker & Hobbybäcker

Berufsbäcker und Hobbybäcker sind nicht vergleichbar!

Wer sich für den Beruf des Bäckers entscheidet, vollzieht i. d. R eine dreijährige Ausbildung. Das in Deutschland übliche duale Ausbildungs-system bereitet den Azubi überbetrieblich auf die Gesellenprüfung vor.     Die Aufgaben eines Bäckers können vielfältig, aber auch monoton sein.  Das hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Viele Berufsbäcker bewältigen spezifische Betriebsprozesse und bedienen meist einen eher einseitigen Schwerpunkt wie z. B. Teigherstellung, Teigbearbeitung oder Ofenarbeiten. In Großbäckereien überwachen die Bäcker meist geschlossene Anlagen. Sie sind also mehr Anlagenüberwacher als “klassische“ Bäcker. Bäcker zu sein heißt: Nach wie vor frühes Aufstehen und den täglichen Anforderungen und Aufgaben physisch und mental stets gewachsen zu sein. Nach einer anstrengenden Schicht, die oft weit über acht Stunden gehen kann, haben sie nur noch eines im Sinn und das ist Schlafen.

Entgegen weitläufiger Meinungen ist es ein Irrtum, dass Bäcker zu Hause allerlei spontan backen können – es sei denn, dass ein Berufsbäcker auch ein Hobbybäcker ist. Dies ist aber eher die Ausnahme. So oder so gesehen, hat der Berufsbäcker mit dem häuslichen Backen wenig bis nichts gemein. Hobbybäcker treten ihren Backtag somit völlig anders an als Berufsbäcker. Wer zu Hause bäckt, kann das Zeitfenster entsprechend setzen und kleinste Mengen individuell umsetzen. Hobbybäcker haben somit völlig andere Interessen als Berufsbäcker und können mit den betrieblichen Aufgaben in einer Bäckerei nichts anfangen. So sind Berufsbäcker und Hobbybäcker nicht direkt mit einander vergleichbar. Die Absichten und Vorstellungen beider Klassen sind inhaltlich völlig andere.